Der perfekte Match: Mit Docker Java Microservices produzieren (30.10.) | Print |
Written by Lukas Ladenberger   
Friday, 19 September 2014 07:17

Das Projekt Docker schlägt seit den ersten Lebenszeichen Mitte 2013 zunehmend höhere Begeisterungswellen. Docker verspricht einen schneller Start in die Welt der DevOps, flexible Konfiguration, einfache Erzeugung, stabile verfügbare Images und es rennt überall. Eine neue Linux Containertechnologie verspricht den Virtualisierungsmarkt aufzurollen und die Softwareentwicklung nachhaltig zu verändern. Die Software soll auf Microserices umgestellt werden, damit sie den neuen Herausforderung des IT-Marktes besser begegnet. Docker soll helfen eine besser Umgebung für unsere Software zu schaffen und sie Cloud-fähiger zu machen. Dabei ist es Docker Container egal ob das Ergebnis auf dem eigene Notebook, im eigenen DataCenter oder einer öffentlich Cloud läuft.

Neue Docker-Tools erscheinen fast monatlich und es gibt viel Neues und vermeidlich Altes zu lernen. Das rasant wachsende Docker-Ökosystem bietet uns Java Entwicklern neue Chancen und Risiken. Der Vortrag bietet einen Überblick über die Möglichkeiten von Docker für Java Entwickler. Knifflige technische und organisatorische Entscheidung werden verdeutlich:

  • Was ist Docker eigentlich und warum blitzt es jetzt auf?
  • Wie steigt man am Besten in das Docker Container Business ein?
  • Welche Eigenschaften hat die Software, wenn sie ein Microservice ist?
  • Wie werden verschiedenden Komponenten eines Systems zusammengeschaltet?
  • Was genau ist die Umgebung für einen Service?
  • Wie integriere sich Docker in eine Build Chain?
  • Wer ist für die Wartung und den Betrieb zuständig?
  • Welches Feedback aus der Produktion ist zu bekommen und kann man es zur Steuerung nutzen?
  • Wie passt eigentlich Java und Docker am besten zusammen?
  • Tipps zum Umgang der sich veränderten eigene Rolle im Prozess werden gegeben. Docker bietet eine grosse Chance die Verantwortung für die Lieferung und die Produktion in die Entwicklerteams zuverlagern, aber es bedeutet auch evtl. schmerzliche Veränderungen. Der Anspruch an Überprüfbarkeit steigt, schneller muss mehr geliefert werden und der Grad an Automation gilt es zusteigern. Am Beispiel eines Apache Tomcat basierten Microservice mit ein paar Backends, werden die Potentiale für die Entwicklung und den späteren Betrieb diskutiert. Autofailover, Autoscaling und Loadbalancing sind längst nicht mehr nur Eigenschaften einer Cloud. Die Entzauberung ist mit einer Docker-Orchestierung vielleicht noch steinig, aber sinnvoll.

    Anschliessend wird es sicherlich viele Anmerkungen, Vorschläge und Fragen zum Thema Docker geben. Lasst uns den Abend gemeinsam nutzen das Docker Ökosystem besser einzuschätzen!

    Dozent:

    Peter Roßbach ist freiberuflicher Systemarchitekt und Coach zahlreicher grosser Websysteme. Sein besonderes Interesse liegt in der Entwicklung von komplexen Informationssystemen, einschließlich der Gestaltung und Realisierung von testgetriebenen Softwareprozessen. Seit 1997 ist Peter Roßbach im Bereich HTTP-Server und Webcontainer tätig. Er ist Committer im Apache-Tomcat-Projekt und Mitglied der Apache Software Foundation. Sein besonderes Interesse gilt der Gestaltung von Überwachungs-, Analyse- und Steuerungsystemen für komplexe Infrastrukturen. Mit der bee42 solutions Gmbh schafft er nun die Basis für anspruchsvolle Infrastruktur auf der Basis von Docker und bieten Workshops dazu an. Zum Thema Docker schreibt er gerade sein nächstes Buch.