Wie funktioniert ein JIT? | Print |
Written by Michael Jastram   
Monday, 05 August 2013 13:17

Nachdem die Performance von Java-Programmen in den Anfangszeiten von Java als extrem schlecht galt, hat sich diese in den letzten 15 Jahren kontinuierlich an die von C/C++ angenähert, und überschreitet heute diese manchmal sogar. Dies ist der Verdienst von immer komplexeren Just-in-Time-Compilern (JITs) in der JVM, allen voran der Hotspot-VM von Sun/Oracle. Diese übersetzen und optimieren den Bytecode des ausgeführten Java-Programms zur Laufzeit nach Machinencode. Dieser Vortrag beschreibt die Funktionsweise von JIT-Compilern, sowie deren Geschichte von Smalltalk über Self bis zu modernen JVMs und VMs von dynamischen Programmiersprache (wie V8 and PyPy).

Carl Friedrich Bolz ist ein Forscher am King's College London, der zu virtuellen Maschinen und JIT-Compiler, vor allem für dynamischen Programmiersprachen, forscht. Er hat seine Doktorarbeit an der Uni Düsseldorf zum Thema vereinfachte Konstruktion von JIT-Compilern geschrieben.

Vortrags-Poster