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Nachlese: Der perfekte Match: Mit Docker Java Microservices produzieren | Print |
Written by Philip Höfges   
Friday, 31 October 2014 13:12

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Mit einer Zuschauerzahl von über 100 Personen konnten wir an diesem Abend Peter Roßbach begrüßen. Das zentrale Thema dieses Abends ist Docker. Wie man an Peter Roßbachs T-Shirt sehen kann, geht es scheinbar um Wale, die Container transportieren. Dem ist auch fast so. Der Redner stellt vor, dass Administration und Entwicklung gleichzeitig beherrscht werden sollten. Wer beides kann, habe einen klaren Startvorteil. Allerdings stimmen Anspruch und die Realität oft nicht überein. Die meisten sind nur eines von Beidem. Das erzeugt Organisationsprobleme: Es muss immer eine Absprache zwischen beiden Parteien geben. Dieses Problem lässt sich auch auf den Arbeitsalltag übertragen: In der Regel gewinnt ja die Arbeit, die Freizeit kommt meistens zu kurz. Es ist der Traum eines jeden Arbeiters, die perfekte Balance zwischen Beidem zu finden. Hier kommt Docker ins Spiel, welches eine Möglichkeit ist, sich das Leben zu vereinfachen.

„Build, Ship and Run, any app, anywhere!“. So lautet das Mantra von Docker. Und das nicht ohne Grund. Jeder ist in der Lage mit einfachen Handgriffen bei Docker mitzumachen und es zu nutzen. Docker funktioniert ähnlich wie z.B. Github: Man kann Daten teilen. Der wesentliche Unterschied besteht aber darin, dass man auch lauffähige Programme teilen kann. Wie der erste Teil des Mantras sagt, kann sich etwas zusammenbauen, es teilen und sofort starten.

Doch wie funktioniert Docker eigentlich? Peter Roßbach zeigt, dass ein visualisierter Kernel benutzt wird. Solange also dieser Kernel unterstützt wird, solange läuft Docker auf auf jeder Linux-Distribution. Tolle Sache! Docker selbst ist ein Modul, welches über ein Bridge eine Netzwerkverbindung aufbaut. Sogar als VM unter dem Namen Boot2Docker ist es verfügbar. Es kann leicht mit ein bisschen Shell-Magie installiert und eingerichtet werden. Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann Docker gestartet werden. In einer Übersicht als Graph, stellt Peter Roßbach die wichtigsten Befehle für den Umgang mit Docker dar. Er sagt, diese seien wichtig und müssten zwingend gelernt werden. Weiterhin formuliert er einige Grundregeln für die Arbeit mit Docker: Diese können auch als Grundregeln der Programmierung benutzt werden. Wer mit Docker arbeitet, verbessert auch durchgehend sein Wissen. Es werden immer wieder Grundkenntnisse im Umgang benötigt und auch weiterführendes Wissen wird ständig vermittelt.

Im zweiten Teil des Vortrags stellt Peter Roßbach Microservice vor. Was ist Microservice? Microservice sagt, dass die Entwicklung möglichst einfach sein soll. Dabei hilft Docker, denn Docker vereinfacht die Built-Prozesse sehr, so dass jeder in der Lage ist, mit Docker Microservices selbst zu erstellen. Davon lebt Docker. Vom Teilen von Software. Es ist wie ein eigenes Ökosystem, welches ständig im Wachstum ist. Inzwischen existiert sogar ein eigenes Betriebssystem auf der Basis von Docker: CoreOS. Auch in zukünftigen Windows-Versionen soll Docker als Freeware bereits integriert sein. Zudem gibt es bereits einige sehr prominente Kunden, die Docker benutzen: Spotify, Netflix, Zalando und Ebay, um nur ein paar zu nennen.

Peter Roßbach stellt Bilder seines eigenen Schiffs vor, welches er aus LEGO-Steinen gebaut hat. Auf diesem Schiff liegen einige Container. Anhand dessen kann man sehen, dass lernen niemals aufhört. Entwickler müssen ständig bereit sein, etwas neues zu lernen. Dazu fällt ein weiterer, zentraler Satz: „Perfekt ist die Symbiose aus effektiv und effizient.“ Dem gibt es wohl nichts hinzuzufügen. Zum Schluss gibt Peter Roßbach noch die Möglichkeit, seine verwendeten Folien herunterzuladen. Getreu dem Motto: „Build, Ship and Run, any app, anywhere!“