Veranstaltungen

Spring Boot (Michael Simons)

Do, 25. Januar 2018

Kalender als XML und iCal

Wir unterstützen...

Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V

Kinderkrebsklinik e.V

Sponsoren

Wir danken unseren Sponsoren:

Permanente Sponsoren

Uni Düsseldorf
(Raum und Beamer)


(Preise)


(Preise)


(Preise)


(Preise)

Mitgliedschaften



java.net Member

Events

GWT & PhoneGap Nachlese | Print |
Written by Michael Jastram   
Thursday, 24 January 2013 19:11

Zwei Tage vor unserem Vortragstermin kam, was jede JUG fürchtet: Unser Dozent, Golo Roden, steckte im Schwarzwald im Schnee fest und musste deswegen seinen Vortrag absagen. Glücklicherweise erklärte sich Daniel Kurka bereit, kurzfristig mit einem Vortrag einzuspringen - zwar zu einem anderen, aber nicht weniger interssanten Thema, GWT. Wir hatten viel Glück, da Daniel in wenigen Monaten NRW verlassen wird, um für Google zu arbeiten. Knapp 100 Besucher bestätigten das Interesse für das Thema, und wir bedanken uns hier noch einmal ganz herzlich bei Daniel, so kurzfristig eingesprungen zu sein.

Bevor Daniel in die Materie einstieg, stellet er erst einmal WTFJS vor - wer ahnt, zum Beispiel, dass [] == ![] true ergibt? Das ist in den Wurzeln von JavaScript begründet, das in wohl damals in ein paar Wochen entwickelt wurde. Im folgenden zeigte er noch einige weitere Merkwürdigkeiten von JavaScript. Warum erzählte er das? Um zu zeigen, warum GWT in 2005 ein riesiger Quantensprung war, weil es endlich eine Möglichkeit gab, professionelle Anwendungen mit einer eher weniger professionellen Sprache wie JavaScript über einen Cross-Compiler zu entwickeln.

Apps müssen sterben! Diese Premisse untermauerte Daniel, indem er darauf hinwies, wie schnell man viele Apps auf einem mobilen Gerät ansammeln kann, obwohl man diese die meiste Zeit nicht benötigt. Im richtigen Moment die richtige App zu finden wird immer schwieriger, und wir sind erst am Anfang. Daniel sagt eine Explosion der Anzahl von Apps voraus, ähnlich wie die Explosion der Anzahl von Webseiten in den späten 90ern und frühen 2000ern.

PhoneGap ist ein Ansatz, der es Web-Anwendungen ermöglicht, auf native Ressourcen zuzugreifen (z.B. die Kamera). Dazu werden die Webanwendungen nach wie vor mit GWT geschrieben. Wenn diese aber mit PhoneGap integriert wird, so können daraus für die gängigen Plattformen Apps generiert werden. Zentral dafür ist das Foreign Function Interface (FFI), das die Kommunikation mit diesen Systemressourcen über URLs ermöglicht. Da URLs benutzt werden, ist die Integration in Web-Anwendungen sehr einfach. Weiterhin hat PhoneGap zum Ziel, sich selbst langfristig überflüssig zu machen: Sobald eine Ressource durch einen neuen Webstandard direkt zugänglich ist, kann dieser Teil von PhoneGap einfach entfernt werden.

Als nächstes wurde GWT erörtert und warum es nicht nur das Programmieren komfortabler macht, sondern auch die Performance drastisch erhöht. Dann das generierte JavaScript ist aggressiv optimiert. Doch wirklich spannend wurde es bei mgwt, mit der mobile Webanwendungen geschrieben werden können, deren Erscheinungsbild dem der Zielplattform entspricht: Also auf iOS sieht die Anwendung wie eine Apple-App aus, auf Android wie Android. Weiterhin übernimmt mgwt viele Dinge, die für Webanwendungen einfach essentiell sind, wie Performance-Optimierung, Splitting von Ressourcen, Caching und vieles mehr. mgtw macht es zum Beispiel einfach, HTML5-Anwendungen zu schreiben, die auch offline betrieben werden können. Daniel ging viel auf die zugrundeliegenden Probleme an, insbesondere in Hinblick auf Performance. Insbesondere das Layout benötigt viel Zeit. GWT benutzt CCS3 fürs Layout, wodurch es sehr performant ist, im Gegensatz zu Webanwendungen, die mit JavaScript das Layout anpassen.

Gegen Ende ging Daniels Vortrag langsam in eine Frage-und-Antwort Session über, wo es um Fragen wie Die Zukunft von GWT und die Rolle von Dart ging. In dem Zusammenhang stellte er ein paar spannende Features von GWT 2.5 vor. Er schloss ab mit einer Demo auf dem virtuellen iPhone - eigentlich sollte es auf dem echten iPhone gezeigt werden, jedoch hat der Uni-Beamer dabei gestreikt. Wer eine Demo von PhoneGap sehen möchte kann die Showcase unter m-gwt.com mit dem Mobilgerät besuchen.

,