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Nachlese Architekturentwicklung | Print |
Written by Joy Clark   
Friday, 22 June 2012 09:58

Wie herausfordernd ist es, eine Schachengine zu schreiben? Stefan Zörner begann seinen Vortrag, indem er die Geschichte des Schachspiels vorgestellt hat. Es ist das beliebteste Brettspiel der Welt und es gehört auch zu den kompliziertesten Spielen. Wie kann man wissen, welcher Zug am besten ist?

Stefan Zörner

Weil die Frage so komplex ist, war der Vortag nicht nur für Schachspieler interessant, sondern auch für Softwareentwickler, selbst wenn diese nicht allzu sehr mit dem Spiel vertraut sind. Zörner hat den Prozess vorgesellt, mit dem er seine eigene Schachengine DokChess entwickelt hat. Seine Ziele im Projekt waren es, die Software einfach, erweiterbar und kompatibel mit einem schon vorhandenen graphischen Frontend zu gestalten.

Der Entwicklungsprozess von DokChess bestand aus drei Iterationen. Für jede von diesen Iterationen hat Zörner die konkreten Ziele vorgestellt. Er gab auch umfassende Buchvorschläge und viele Tipps, die er während der Entwicklung als hilfreich empfand. Er hat auch die Probleme erläutert, denen er begegnet ist. Weiterhin gab er eine kleine Demo, wie die Software nach jeder Iteration ausgesehen hat.

Die erste Iteration bestand darin, ein graphisches Frontend zu finden und das Protokoll davon zu implementieren. Nachdem diese Iteration fertig war, war es möglich, Züge durchzuführen, obwohl es auch möglich war, gegen die Spielregeln zu verstoßen. Nach der zweite Iteration konnte die Schachengine ein korrektes Spiel spielen, obwohl die Züge, die sie gemacht hat, nicht besonders intelligent waren. Die Entwicklung von einer guten Spielstrategie kam erst in der dritten Iteration.

Nachdem Zörner die drei Iterationen vorgestellt hatte, erklärte er weitere Möglichkeiten, die Spielstrategie zu verbessern. Einige Schachexperten, die dabei waren, hatten auch einige Anmerkungen dazu, und beim Bier danach ging die Diskussion weiter.