Veranstaltungen

Spring Boot (Michael Simons)

Do, 25. Januar 2018

Kalender als XML und iCal

Wir unterstützen...

Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V

Kinderkrebsklinik e.V

Sponsoren

Wir danken unseren Sponsoren:

Permanente Sponsoren

Uni Düsseldorf
(Raum und Beamer)


(Preise)


(Preise)


(Preise)


(Preise)

Mitgliedschaften



java.net Member

Events

Nachlese: Eclipse-Abend | Print |
Written by Michael Jastram   
Thursday, 26 April 2012 19:59

An diesem Abend hatten wir bei der rheinjug mal ein ein anderes Format: Statt einem langen Vortrag, der in die Tiefe geht, gab es vier Kurzvorträge, die unterschiedliche Themen rund um Eclipse beleuchteten. Die 120 Besucher an diesem Abend waren begeistert.

Ralph Müller machte eine lustige Rundfahrt durch die zehnjährige Lebensgeschichte der Eclipse Foundation: von den Anfängen bei IBM, über die Gründung der Eclipse Foundation, bis heute, wo mehr und mehr Firmen der Fundation beitreten, deren Geschäft weit über reine Software hinausgeht - Autos, Telefone, Flugzeuge und vieles mehr.

Nach diesem Überblick ging Lars Vogel in die Tiefe und zeigte, wie die Reise hingeht: Nämlich zu Eclipse 4, das es schon seit einiger Zeit gibt, aber bald Eclipse 3 komplett ablösen soll. In Eclipse 4 gibt es noch viele Bugs, da machte Lars auch keinen Hehl draus. Denn die Architektur wurde komplett neu aufgesetzt. Eclipse 4 ermöglicht vieles über Konfiguration zu realisieren, was bei Eclipse 3 Java-Code erforderte. Zum Beispiel lässt sich jetzt eine leere Anwendung ohne eine einzige Zeile Code konfigurieren. Eclipse 4 realisiert nun auch vieles über Dependency Injection. Eclipse 3.8 wird das letzte 3er Release sein, nach aktueller Plannung.

Die Anzahl der händischen Schritten zu reduzieren, zeitnah den Beteiligten im Entwicklungsprozess Feedback zu geben und alles Irrelevante auszublenden, darum ging es bei dem Vortrag von Steffen Pingel. Das Ergebnis ist Task-focussed Development. Dazu stellte er als erstes Mylyn das schon lange Teil von Eclipse ist, und das vielen rheinjug-Besuchern auch ein Begriff war. Dort demonstrierte er, wie Eclipse, Bugzilla, Jenkins und Git in enger Integration zusammenwirken. Als Bonus zeigte er dann noch, wie man Gerrit vor das Repository setzen kann, um Code Reviews durchzuführen - ebenfalls nahtlos in die Eclipse IDE eingebunden. Diese Werkzeuge leben alle unter dem Mylyn Toplevel-Projekt bei Eclipse.

Jan Köhnlein stellte zum Schluss noch XText vor, ein Framework zum Erstellen von Domänen-Spezifischen Sprachen (DSLs). Nach einer kurzen Einführung in die Architektur, ging es dann aber gleich ans Programmieren. Nach einer Schnelleinführung in Grammatiken, nahm er sich eine fertige vor und generierte mit ein paar Klicks eine Sprache daraus. Ohne weiteres Zutun entstand ein Eclipse-Editor, der Auto-Complete, Syntax-Highlighting und weitere fortschrittliche Features unterstützte - ohne weiteres zutun. Als nächstes nutzer er XTend, um eine enge Integration zwischen Java und der neuen DSL zu generieren.

Leider musste Lars uns direkt nach seinem Vortrag verlassen - aber die anderen Dozenten blieben noch eine Weile, um bei einem Bier die Themen des Abends zu vertiefen.

Wir hatten übrigens eine gute Mischung bei den Betriebssystemen: Ralph benutzte Mac, Lars Gnome, Steffen KDE und Jan war wieder ein Mac-Nutzer.