Nachlese Adam Bien | Print |
Written by Michael Jastram   
Thursday, 22 March 2012 11:42

Obwohl die Anmeldezahlen auf Xing zeitweise die 200-Teilnehmer-Grenze überschritten hatten, waren letzten Endes doch "nur" 190 Teilnehmer in Hörsaal 5C - was immer noch eine beachtliche Leistung ist. Wir werden ab jetzt weiter die Hörsäle nutzen, die dichter am Eingang liegen.

Adam Bien wurde schon während den Ankündigungen herangezogen, um mit Quiz-Fragen die Gewinner der Verlosungen zu finden. Das war eine kleine Erinnerung an die Anfangszeiten der rheinjug, als wir das noch regelmäßig gemacht hatten - bis uns die Fragen ausgingen.

Viele Folien gab es bei Adam Bien nicht: Er erzählte einiges zum Java Community Prozess und versuchte uns klar zu machen, dass es sich hier nicht um einen Architekturelfenbein handelt, in dem praxis-ferne Architekturentscheidungen gefällt werden, sondern um erfahrene Entwickler und Architekten, die Dinge berücksichtigen müssen, die Otto-Normal-Programmier kaum erahnen könnte. Er hat allen nahe gelegt, die Diskussionen im JCP zu verfolgen, die alle offen und transparent stattfinden.

Aber dann ging es ans eingemachte: Adam startete NetBeans und fing an, drauflos zu hacken. Als Arbeitsbeispiel schlug er vor, eine neue, webbasierte Verlosungsanwendung für die rheinjug zu entwickeln. An diesem Beispiel hangelte er sich mit einer athemberaubenden Geschwindigkeit voran und stellte viele verschiedene Konzepte vor - zum Thema Schichten, Testen, Abstraktionen, und vielem mehr. Das ganze gestaltete er interaktiv, griff Fragen vom Publikum auf, diskutierte diese und setzte sie sofort um.

Auch wenn das Ergebnis (noch) nicht für die Verlosungen der rheinjug einsetzbar ist (um am Erscheinungsbild zu arbeiten war keine Zeit), so war es doch beeindruckend zu sehen, wie schnell man eine Webanwendung mit Java bauen kann, und wie viele praxisnahe Tipps es dabei gab. Die Fragen und der anschließende Applaus bestätigten, dass jeder etwas Hilfreiches mit nach Hause genommen hat.