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Kinderkrebsklinik e.V
| Bericht: Clojure mit Stefan Tilkov am 20. Mai 2010 | | Print | |
| Written by Heiko Sippel | ||||
| Thursday, 20 May 2010 00:00 | ||||
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Auch für die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. haben wir wieder gesammelt. Die gespendeten €90,20 werden wir aus der Vereinskasse auf €100 aufrunden - herzlichen Dank an alle Spender. Clojure
Viele Features, die insbesondere bei Javas nur durch Bibliotheken (meist mehr recht als schlecht) möglich sind, sind bei Lisp Sprachbestandteil. Im Vordergrund stehen u.a. dynamische Typisierung, funktionale Programmierung und Immutability. Insbesondere letzteres sorgt dafür, dass mit Clojure threadsicher programmiert werden kann, was bei Java immer ein Problem war. Macros und Agenten sind weitere interessante Möglichkeiten, die sich dem Clojure-Entwickler bieten. Dies ist möglich, da Clojure von vornherein auf die bei den "Mainstream-Sprachen" vorhandene Syntax verzichtet. Vieles wird komplizierter, wenn man neue Features einfach nur auf Java aufstülpt. Das bedeutet natürlich, dass Clojure-Code von vorherein erst einmal nur befremdlich wirkt. Im Web sind zahlreiche Ressourcen und Tutorials zu finden, so dass einem Start mit Clojure augenblicklich das mittlerweile doch schöne Wetter entgegensteht. Ein guter Startpunkt ist sicher http://clojure.org/
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Stefan Tilkov war ja bereits einige Male bei rheinjug und ruhrjug dabei, um über neue Sprachen und Technologien zu berichten, und jedesmal brauchte er sich über mangelndes Interesse nicht zu beschweren. Auch diesmal haben wir knapp 100 Zuhörer gezählt, die sich Stefans Vortrag nicht entgehen lassen wollten.
In unserer Java User Group haben wir bereits öfter Themen präsentiert, die sich nicht ausschließlich um die Sprache Java drehen. Die Virtuelle Maschine bietet eine hervorragende Plattform, um neue Sprachen zu kreieren, die sofort auf verschiedenen Plattformen zur Verfügung stehen. Nach Scala im März stand diesmal Clojure auf dem Programm.
Clojure wurde von Rich Hickey entworfen und basiert auf der Sprache Lisp. Diese Sprache wird vor allem mit vielen Klammern assoziiert, und ist außerhalb des akademischen Bereichs kaum im Einsatz. Hickey verwendete die Syntax und viele Prinzipien von Lisp, ergänzte sie um viele moderne Konzepte, und wählte als Zielplattform die JVM. Darüber hinaus wurden zahlreiche Plugins entwickelt, um Lisp in IDEs wie Eclipse, Netbeans, IntelliJ, und auch Emacs (wie Stefan betonte), verwenden zu können.
Wie immer...


