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Nachlese: Gründung einer Cloud Company | Print |
Written by Michael Jastram   
Friday, 21 February 2014 09:16

Im Rahmen des heutigen Abends wurden auch einige interne Änderungen angekündigt. Michael Jastram, Gründer der rheinjug, hat seine Rolle als 1. Vorsitzenden des gemeinnützien Vereins nach sieben Jahren an Lukas Ladenberger abgegeben. Nach einem kurzen Rückblick über die Jahre, einschließlich des Konsums von Subs (5000), Cookies (2000) und Bier (1200 l), ging es dann auch zum nächsten Thema über.

Igor outete sich zunächst als Ex-Java-Programmierer und versuchte dann, ein paar Vororteile bezüglich Claud-Firmen aus dem Weg zu räumen. Zum Beispiel, dass die Sicherheit von Servern kleiner Unternehmen eher fragwürdig ist, wie er mit einem entsprechenden Foto dokumentierte. Und da ging es nur um die Hardware - Herausforderungen wie eine entsprechende Administration kommen dann noch dazu kurz: Keine kleine Firma kann auch nur annähernd die Infrastruktur-Qualität erreichen, die Firmen wie Amazon oder Google ermöglichen.

Nun stellte Igor einen typischen Cloud-Stack vor, der aus IaaS (Infastructure), PaaS (Platform) oder SaaS (Software) bestehen kann. Der wichtigste Punkt ist eben, dass gemietet wird, und nicht investiert werden muss. Aber es gibt noch eine reihe weitere Vorteile, abgesehen davon, dass der Markt wesentlich größer ist: Typische Cloud-Dienste wachsen mit ihren Kunden. Das wiederum bedeutet, dass viele kleine Firmen sich Cloud-Produkte leisten können, was bei traditioneller Software nicht der Fall gewesen wäre.

Nachdem damit die Grundlagen vermittelt und Missverständnisse aus dem Weg geräumt waren, stellte Igor das Arbeiten in seiner Firma elastic.io vor, die keinen eigenen Server betreibt: Der Code lebt bei gitHub, die Software läuft auf heroku, als Framework wird node.js eingesetzt. An diesem Punkt brach eine kleine Diskussion aus, denn viele Besucher drückten Sorgen über Daten-Klau aus. Igor konterte jedoch damit, dass es keinen Grund gibt, dem eigenen Admin mehr zu vertrauen als dem von Amazon. Abgesehen davon dass bspw. der Sourcecode allein, ohne das dazugehörige Team, nur wenig wert ist - wie man an vielen Open Source-Projekten sieht, denen der Hauptentwickler verlorengegangen ist.

Soweit, so gut: Cloud Software bietet viele Vorteile, doch wie setzt man sie am besten ein, insbesondere, um skalieren zu können? Igor stellte ein paar einfache Regeln auf: Design for Failure; Decoupling; Elasticity; Asynchrony; Avoid Distributed Tansactions; Auf jeden dieser Punkte ging er mit konkreten Beispielen ein und auch diese Themen lösten wieder angeregte Diskussionen aus.

Obwohl viele Fragen schon während des Vortrags gestellt und beantwortet wurden, kamen noch viele weitere Diskussionen in der anschließenden Fragerunde zustande, die sich - wie so oft - noch in einer gemütlichen Runde mit Bier fortsetzte.