Nachlese MongoDB | Print |
Written by Peter Stoffels   
Sunday, 03 March 2013 20:33
Zu unserem Vortrag im Februar fanden sich ca. 100 Besucher ein, um von Tobias Trelle mehr über MongoDB zu hören. Vorweg eine schlechte Nachricht: Es scheint ein Problem bei der Aufzeichnung des Vortrags gegeben zu haben. Wir versuchen noch, den Film wieder herzustellen, sind dabei aber nicht sonderlich optimistisch. Die Folien hat uns Tobias freundlicherweise bereits bereitgestellt.

Dieses Mal durften auch mal Datenbanksysteme Mitmischen, genauer gesagt MongoDB. Dazu hat Tobias Trelle vom codecentric-Team einen sehr anschaulichen Vortrag gehalten. Wichtig dabei war vor allen Dingen die Aufklärung über den Begriff „Mongo“, da der Begriff gerade in der Jugendszene auch gerne mal anders angewandt wird. Wie wir also lernen durften wird „Mongo“ aus dem englischen „Humongous“ abgeleitet und bedeutet so viel wie „Gigantisch“. Im Bereich der Datenbanksysteme ist das Verwalten von gigantischen Datenmengen teilweise ein wichtiger Bergriff in Hinsicht auf Performance und Skalierbarkeit. Hier soll dann MongoDB Einzug erhalten.

Interessant war, das MongoDB ohne die typischen ACID Eigenschaften auskommt und auch generell andere Schemata verwendet zu bisher bekannten Datenbanksystemen. Um einigermaßen mitreden zu können sollte man wissen, dass MongoDB nicht „Tabellen“ sondern Collections verwendet, eine Zeile wird als „Document“ deklariert und eine Spalte als „Field“. Eine Besonderheit bei den „Fields“ ist zum Beispiel das Verschachteln und dem Array ähnlichen Aufbau.

Um eine für den Menschen lesbare Repräsentation der Datensätze zu bekommen wird auf JSON –Schreibweise zurückgegriffen, intern jedoch sind die Datensätze im sogenannten BSON-Format abgelegt.

Um mit MongoDB zu arbeiten sind die typischen Query-Abfragen wie update, insert, remove und find vorhanden und werden auch durch einen Java-Treiber unterstützt. Somit ist auch das anbinden an Businesslogik möglich.

Das es keine Rollenverteilung bei diesem Datenbanksystem gibt kann der Ein oder Andere als Gut oder als Schlecht werten. Fakt ist, man darf entweder „nur“ alles(Schreiben/Lesen) oder nur Lesen.

Im Vortrag hat Tobias uns mit Beispielen Einsatzmöglichkeiten von MongoDB gezeigt. Darunter fiel z.B. das Verwalten von Geokoordinaten und auch dem effizienten Arbeiten mit diesen.

Alles in allem ein toller Vortrag von Tobias, der während des Vortrags mit anschaulichen Beispielen gearbeitet hat und uns somit gut in MongoDB eingeführt hat.